Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Rettungsmedizin
Neben der narkoseärztlichen Versorgung in den Operationssälen und den postoperativen Aufwachräumen sind die Anästhesisten verantwortlich für die Behandlung der Patienten auf der operativ-traumatologischen Intensivstation und der Intensivstation für Brandverletzte. Ein Schwerpunkt der Intensivbehandlung ist die apparative Beatmung bei lebensbedrohlichen Brustkorb- und Lungenverletzungen. Als besonders für diese Tätigkeit ausgebildete Notärzte werden die Ärzte auch im Rettungsdienst eingesetzt.

Anästhesie im Op
Am Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg ist das Notarzteinsatzfahrzeug 25 der Hamburger Feuerwehr stationiert. Außerdem wird in Zusammenarbeit mit der ADAC-Luftrettung der Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ betrieben. Im Kliniknotfallteam ist es Aufgabe der Anästhesisten, in der Notaufnahme oder bei Notfällen innerhalb der Klinik, die lebenswichtigen Funktionen der Patienten wiederherzustellen und zu sichern. Die ärztliche Aufsicht über das Blutkonservendepot obliegt ebenfalls der Anästhesieabteilung. Für die stationären Patientinnen und Patienten wird täglich eine Schmerzsprechstunde abgehalten. Um die Liegezeit für die Operationsvorbereitungen zu verkürzen, wird in Zusammenarbeit mit den ambulanten Sprechstunden der Abteilung für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie sowie Handchirurgie, Plastische und Mikrochirurgie eine anästhesiologische Sprechstunde für die Ambulante Prästationäre Operationsvorbereitung (APO) betrieben.

Moxibution
Patienten, für deren Eingriff keine besondere chirurgische Vorbereitung erforderlich ist und die kein erhöhtes Narkoserisiko haben, können hier vorgestellt werden. Alle Voruntersuchungen werden am Donnerstagnachmittag ambulant vorgenommen und das Narkose-Aufklärungsgespräch geführt. Die stationäre Aufnahme für die Operation am Montag muss dann erst am Sonntagnachmittag oder Montagmorgen erfolgen.
